KONTAKT

Anne Ochmann
Max-Steinke-Straße 9-10
D-13086 Berlin
Telefon: +49 – 162 7064027
Email: info@anneochmann.de

Im Programm folgender Galerien:
Galerie Kröger, Kühlungsborn, www.galerie-kroeger.de

Galerie Hinter dem Rathaus, Wismar, www.galeriewismar.de
Galerie MLS Bordeaux, France, www.facebook.com/galeriemls
Galerie Fenster, Eberswalde, www.mescal.de

Anne Ochmann ist eine Künstlerin, die mit den unterschiedlichsten Materialien meisterlich arbeiten kann: Bronze, Terrakotta, Holz oder mit gefundenen Gegenständen. Alle Arbeiten zeichnen sich durch eine fließende Grenze zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion aus, um das Gesehene in Frage zu stellen: die Darstellungen bleiben lückenhaft, der Inhalt oft fragmentarisch. 


Anne Ochmann stellt mit ihren Arbeiten auf subtile Weise große, existentielle Fragen. Die kleinen Bronzearbeiten sind geprägt von spielerisch anmutenden Figuren, wie z.B. Hexen, kleinen Königen und Königinnen, Gauklern und Tänzerinnen, die auf schmalen hohen Sockeln balancieren. Die kleinen Figuren „fliegen“ scheinbar schwerelos dahin und man scheint mit ihnen durch Zeit und Raum gleiten zu können. Die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene Form der Veränderungen oder die Abfolge von Ereignissen wird durch diese zarten Arbeiten versinnbildlicht, indem der Eindruck vom Ansteuern eines Ziels geschaffen wird. 


Überall trifft man in ihrem Schaffen auf die mannigfaltigsten Weisen der Reduktion: Blattgebilde, Samenkapseln, Boote und Häuser und immer wieder differenziert ausgelotete Materialkonstellationen aus Zweigen und Baumstangen, die manche augenscheinlichen Inhalte zu transzendieren scheinen. Keine Transformation inneren Erlebens, sondern Natur und Natürlichkeit geben bei ihr Bericht vom ewigen Mysterium des Werdens. Es sind die schützenswerten Inhalte, die vom Leben in einer undefinierten, fließenden Zeit berichten. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Einem.

Die Menschen sind immer ungewiss in die Welt gestellt, so die Botschaften von Anne Ochmann, die geradezu exemplarisch und sehr komplex auf diese Herausforderung antwortet. Denn in ihren Objekten scheint etwas Vergangenes und zugleich Utopisches aufgehoben zu sein. Sie sind Symbole für ein Zu-sich-selbst-Kommen in Richtung Freiheit im unbekannten Fahrwasser der Geschichte. Eine spannende, sehr eigenständige bildhauerische Position, in denen sich die Bildsprache frühzeitlichen Kulturen mit moderner Abstraktion zu Figuren verbinden und damit einen immerwährenden Schöpfungsimpuls zum Ausdruck bringen.

Regina Caspers 2021 (aus der Einführung zur Vernissage, Galerie 100, Berlin)

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Anne Ochmann
Max-Steinke-Straße 9-10
D-13086 Berlin
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Email: info@anneochmann.de

Im Programm folgender Galerien:
Galerie Kröger, Kühlungsborn www.galerie-kroeger.de
Galerie Hinter dem Rathaus, Wismar www.galeriewismar.de
Galerie MLS Bordeaux, France www.facebook.com/galeriemls
Galerie Fenster, Eberswalde www.mescal.de

Anne Ochmann ist eine Künstlerin, die mit den unterschiedlichsten Materialien meisterlich arbeiten kann: Bronze, Terrakotta, Holz oder mit gefundenen Gegenständen. Alle Arbeiten zeichnen sich durch eine fließende Grenze zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion aus, um das Gesehene in Frage zu stellen: die Darstellungen bleiben lückenhaft, der Inhalt oft fragmentarisch. 


Anne Ochmann stellt mit ihren Arbeiten auf subtile Weise große, existentielle Fragen. Die kleinen Bronzearbeiten sind geprägt von spielerisch anmutenden Figuren, wie z.B. Hexen, kleinen Königen und Königinnen, Gauklern und Tänzerinnen, die auf schmalen hohen Sockeln balancieren. Die kleinen Figuren „fliegen“ scheinbar schwerelos dahin und man scheint mit ihnen durch Zeit und Raum gleiten zu können. Die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene Form der Veränderungen oder die Abfolge von Ereignissen wird durch diese zarten Arbeiten versinnbildlicht, indem der Eindruck vom Ansteuern eines Ziels geschaffen wird. 


Überall trifft man in ihrem Schaffen auf die mannigfaltigsten Weisen der Reduktion: Blattgebilde, Samenkapseln, Boote und Häuser und immer wieder differenziert ausgelotete Materialkonstellationen aus Zweigen und Baumstangen, die manche augenscheinlichen Inhalte zu transzendieren scheinen. Keine Transformation inneren Erlebens, sondern Natur und Natürlichkeit geben bei ihr Bericht vom ewigen Mysterium des Werdens. Es sind die schützenswerten Inhalte, die vom Leben in einer undefinierten, fließenden Zeit berichten. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Einem.

Die Menschen sind immer ungewiss in die Welt gestellt, so die Botschaften von Anne Ochmann, die geradezu exemplarisch und sehr komplex auf diese Herausforderung antwortet. Denn in ihren Objekten scheint etwas Vergangenes und zugleich Utopisches aufgehoben zu sein. Sie sind Symbole für ein Zu-sich-selbst-Kommen in Richtung Freiheit im unbekannten Fahrwasser der Geschichte. Eine spannende, sehr eigenständige bildhauerische Position, in denen sich die Bildsprache frühzeitlichen Kulturen mit moderner Abstraktion zu Figuren verbinden und damit einen immerwährenden Schöpfungsimpuls zum Ausdruck bringen.

Regina Caspers 2021 (aus der Einführung zur Vernissage, Galerie 100, Berlin)